Wolf oder Werwolf? Die Gefahr aus dem Osten

Die Nimags sind verunsichert. In den letzten 10 Jahren ist die Wolfspopulation in Deutschland langsam aber stetig angestiegen. Vor allem im Osten Deutschlands siedeln sich immer mehr Einzeltiere, Paare und sogar ganze Rudel an. Der Ruf nach Abschussregelungen wird immer lauter, vor allem Schäfer und Landwirte fürchten um ihre Tiere, ungeachtet der Tatsache, dass der Canis Lupus zu über 99% Wildtiere reißt. Die Ausbreitung der Wölfe in Deutschland birgt jedoch zusätzlich ein ganz anderes Problem, das die Nimags nicht mal in ihren dunkelsten Träumen in Erwägung ziehen: Unbemerkte Werwolfattacken.

Wolfssichtungen in Deutschland 2019

So simpel die Sache zu erklären ist, umso schwieriger ist es, eine Lösung für das Problem zu finden. In Gebieten mit steigender Wolfspopulation ist es für aktiv jagende Werwölfe einfacher, ihre Attacken als „natürliche“ Wolfsangriffe zu tarnen. Wurde in den vergangen Jahren jede Wolfssichtung auf deutschem Grund noch vom BuMa untersucht, um einen Werwolfangriff auszuschließen ist dies heute aufgrund der schieren Menge nicht mehr zu realisieren. Der Bundeszirkel ist bemüht, die Anzahl der Lykantrophen in Deutschland detailiert zu verfolgen und Verwandlungen in Vollmondnächten durch magizinische Interventionen zu unterdrücken. Zurzeit sind dem BuMa 76 Lykantrophen zwischen 14 und 107 Jahren bekannt, die Dunkelziffer wird allerdings auf mindestens doppelt so hoch geschätzt. Die neu gegründete Sonderkommission  zum Werwolfmonitoring (SoKo WeWoMo) hat in den letzten 12 Monaten insgesamt 4 neue Mitarbeiter*innen eingestellt um die Situation zu entschärfen.

In ihrem ersten Bericht zeigt die SoKo einen weitesgehend beruhigenden Stand auf. Ein Großteil der Sichtungen und Angriffe in 2019 konnten ohne Zweifel dem Canis Lupus zugeordnet werden (braun) allerdings sind auch 6 Angriffe und 2 Sichtungen definitiv auf Werwölfe zurückzuführen(rot). 2 weitere Sichtungen und 3 Angriffe konnten bisher nicht eindeutig bestimmt werden(gelb). Die SoKo arbeitet unter Hochdruck um die verbleibenden  und neu hinzukommenden Fälle aufzuklären. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht jedoch weder für Zauberer und Hexen, noch für Nimags eine ernst zu nehmende Gefahr.

Trotzdem ist der BuMa auf ihre Mithilfe angewiesen. Sie sichten ein wolfsähnliches Wesen oder finden Spuren eines Kampfes? Wenden sie sich mit einer Eilbotschaft unter Angabe von Ort und Zeitpunkt an die SoKo WeWoMo oder berichten sie persönlich (Aileen Warterkant, SoKo WeWoMo, Bundeszirkel für Magische Angelegenheiten, Kamin 36, Raum 4)

Sie haben die Vermutung, dass ein ungemeldeter Lykantroph in ihrem Bekanntenkreis befindet? Lassen sie sich beraten. Die Sypmtome der Lykantrophie sind behandelbar und mit einer guten magizinischen Versorgung, ist ein uneingeschränktes Leben möglich. Das BuMa hilft schnell, unkompliziert und diskret. Senden sie ein Eilbotschaft an die Magizinische Abteilung für Lykantrophie (MALy) oder melden sie sich persönlich bei Mortimer Will, MALy, Bundeszirkel für magische Angelegenheiten, Kamin 36, Raum 6.

Über den weiteren Verlauf der (Wer-)Wolfssituation halten wir sie natürlich auf dem Laufenden.

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