Zauberhaftes Lernen

Schulen im Ausland können natürlich auch von deutschen Hexen und Zaubererkindern besucht werden. Europa verfügt immerhin über einige sehr prominente Schulen für junge Magier*innen. So erhält der ein oder andere Spross durchaus die Möglichkeit, eine von diesen zu besuchen. Oft entscheiden sich für einen solchen Schritt Familien, in welchen ein Elternteil nicht deutsch ist und bereits selbst eine der Zaubereischulen besucht hat.

Ein Hochschulstudium, wie auf Magnolius, ergänzt das Lehrangebot in unserem Land. Da die Schüler*innen sehr unterschiedliche Vorkenntnisse mitbringen, hat sich in den vergangenen Jahrhunderten ein einmaliges Lehrkonzept erfolgreich etabliert. Der Besuch an Magnolius ist zwar eine Option und kein Muss, dennoch ist es in den allermeisten Familien gern gesehen, wenn die Sprösslinge diese Chance wahrnehmen und ihren qualifizierenden Abschluss machen. Dennoch ist es möglich, direkt eine Ausbildung in einem magischen Beruf zu beginnen. Allgemein aber gilt ein Abschluss auf Magnolius als höchster anzustrebender Zauber-Rang und die Absolvent*innen sind europaweit anerkannt und gefragt. In diversen Ländern haben sich mit der Zeit ähnliche Schulkonzepte entwickelt, Magnolius ist jedoch immer noch die renommierteste aller Hochschulen.

Ausbildungen für Zaubereiberufe sind neben dem Hochschulstudium ebenso gefragt; vor allem wenn es Familienbetriebe zu übernehmen gilt. Für einige Berufe gibt es festgelegte Ausbildungsrichtlinien (z.B. BuMA, Medizinisches) doch vieles wird über das magische Talent geregelt. Gerade Handwerker*innen suchen sich oft nur eine*n Nachfolger*in und bilden nach bestem Wissen und Gewissen aus. Dazu gehört natürlich auch die Weitergabe von Betriebsgeheimnissen. Da die Deutsche Zaubereigemeinschaft eng mit der Nimagwelt verbunden ist, kommt es hin und wieder vor, dass Nimagberufe gewählt werden. Dies heißt aber nicht zwingend den Kontaktabbruch zur Welt der Zauberei. Nur in seltenen, oft privat belasteten, Fällen kommt so etwas vor.