Jahrhunderte lang konnten Hexen und Zauberer sich weitestgehend ungestört in ihrem Kosmos aufhalten und entwickeln. Je nach Region oder Gegend gab es diverse Anlaufstellen für Magie, so zum Beispiel abgelegene Mühlen, Waldhäuser oder schlicht innerorts in geschützten Bereichen.
Durch die Hexenverfolgungen im Mittelalter und die zwei großen Kriege im 20. Jahrhundert sahen sich Magier*innen schließlich zur Flucht oder Geheimhaltung genötigt, weshalb die übrig gebliebene Zaubererschaft in Deutschland heute in weiten Gebieten nur schwer zu erkennen ist. Hexen und Zauberer sind zwar enger mit der Nicht-Magischen-Welt verbunden, sie leben meist Tür and Tür mit NiMags, aber halten sich streng im Verborgenen und sind immer bedacht auf absolute Diskretion. Die Geheimhaltungstatuten, die die Zaubererfamilien schützen sollen, sind besonders streng. In ländlichen Gegenden leben Zaubererfamilien heute deutlich abgeschotteter und sind dadurch noch schwerer ausfindig zu machen.
Durch diese Umstände konnte sich eine feste Schule für die Grundausbildung junger Hexen und Zauberer nicht etablieren, wodurch die Ausbildung gänzlich in den Händen der Familien liegt. So entsteht ein weites Feld an magischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die unter der Flagge von Magnolius schließlich in eine bestimmte Richtung gelenkt werden, um jungen Erwachsenen eine klare Richtung für das Leben geben zu können.
Etwas andere Regeln gelten für Hexen und Zauberer, die in einer NiMag-Familie zur Welt kommen. Sobald sich erste magische Fähigkeiten offenbaren, kontaktiert der BuMa die betroffene Familie und unterstützt diese beim Finden einer Partnerfamilie. In manchen Gegenden gibt es Lerngruppen (ähnlich wie Tagesmütter oder Nachhilfegruppen), welchen sich diese Kinder anschließen und ihre Kräfte unter Kontrolle bringen lernen können.