Deutsche Zaubereigeschichte

Durch die Hexenverfolgungen im Mittelalter und die zwei großen Kriege im 20. Jahrhundert sahen sich immer wieder Magier*innen zur Flucht genötigt, weshalb die Zaubererschaft in Deutschland heute in weiten Gebieten nur sporadisch vertreten ist. Dadurch sind Hexen und Zauberer enger mit der Nimag-Welt verbunden und leben meistens direkt unter ihnen. Vor allem in großen Städten leben Magier*innen oft Tür an Tür mit Nimags. Speziell dadurch existieren in Deutschland strenge Geheimhaltungstatuten, die die wenigen Zaubererfamilien schützen sollen. In ländlichen Gegenden leben Zaubererfamilien natürlich abgeschotteter und sind dadurch noch schwerer zu finden.

Nichts desto trotz lässt die Infrastruktur (Ministerium, Läden, Kultur, etc.) nichts zu wünschen übrig. In jedem Teil Deutschlands gibt es magische Familien, die zauberhafte Gegenstände, Süßigkeiten, Kleidungsstücke und noch vieles mehr herstellen. Allerdings lohnen große Schulen nicht wirklich für eine so lichte Bevölkerung. Das bedeutet: Die Kindheit und Ausbildung deutscher Magier*innen verläuft etwas anders als es aus anderen Ländern bekannt ist. 

Reisen unternehmen deutsche Zauberer und Hexen seit jeher über das Kaminnetzwerk, da dies die sicherste, schnellste und unauffälligste Fortbewegungsart ist. Für spontane Reisen ohne Kaminanbindung kommen portable Feuerkörbe oder Besen zum Einsatz. Dies birgt jedoch immer ein gewisses Entdeckungsrisiko durch Nimags.

Alle neuesten Informationen erhalten Hexen und Zauberer in Deutschland seit über 300 Jahre durch die Waldschrat-Redaktion. Das „spritzige und tagesaktuelle Informationsblatt“, wie es sich selbst betitelt berichtet über alle notwendigen Neuigkeiten und ist seit kurzer Zeit in Auszügen auch online abrufbar.